Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Am Sonntagmittag bewiesen 3 Geschwister (6, 7 und 10 Jahre) aus Nauheim echten Heldenmut. Sie entdeckten beim Spielen einen Brand auf dem heimischen Aussiedlerhof und informierten sofort ihre Eltern. Diese begannen den Brand mit Wassereimern zu löschen und die Tiere aus dem Stall zu retten. Dadurch konnte Schlimmeres verhindert werden und der Schaden blieb gering. Die Feuerwehr kümmerte sich überwiegend um das ablöschen von Glutnestern. Sehr lobenswert waren auch vorbeifahrende Autofahrer, die anhielten und die Feuerwehr alarmierten. Die 3 Geschwister, alle in Kinder und Jugendfeuerwehr, haben sich durch ihr vorbildliches Verhalten ein gigantisches Eis verdient!

Auf einer privaten Fahrradtour trafen die beiden Feuerwehrkameraden aus Dauborn zwischen Beuerbach und Bad Camberg ein Fahrzeug an, das mit Warnblinker am Fahrbahnrand stand. Schnell wurde klar das hier eine Geburt im vollem Gange war. In Abstimmung mit dem werdenden Vater unterstützen die Kameraden. Kaum wurde mit der Unterstützung begonnen, hörte man auch schon den ersten Schrei des Neugeborenen. Gut eingehüllt auf Mama's Bauch konnte dann die Fahrt zum ursprünglich geplanten Geburtsort fortgesetzt werden. Einen Krankenwagen wollte die erfahrene Mutter nicht haben.

schnuller

Eine besondere Übungsstunde ermöglichten die ehrenamtlichen Mitglieder der DRK Rettungshundestaffel Limburg den Kids der Neesbacher Kinderfeuerwehr.
„Unser Ziel ist es, unsere Hunde zu Rettungshunden auszubilden, um in Not geratene Menschen zu suchen und zu finden. Dabei unterscheiden wir zwischen Flächen- und Trümmersuchhunden sowie den Mantrailern.“, erklärte Dirk, stellvertretender Staffelleiter. „Die Ausbildung ist sehr zeitintensiv. Wir trainieren dazu wöchentlich und die Ausbildung je nach Hund dauert 2 bis 3 Jahre. Für unsere Hunde ist das Suchen keine Arbeit, sondern das tollste Spiel, das sie kennen. Als Belohnung gibt es dann immer etwas Leckeres zu futtern. Möglich macht es die Nase unserer Hunde, die die unsichtbare Spur der menschlichen Gerüche zu lesen gelernt hat.“

Dirk erklärt den Kindern die Arbeit der Hundeführer und Rettungshunde

Besonders spannend wurde es für die Löschzwerge, als Rettungshundeführerin Michelle zwei Kinder auf dem Feuerwehrgelände versteckte. Der Flächensuchhund „Amy“ fanden alle Kinder in kürzester Zeit. Während ein Flächensuchhund alle Menschen anzeigt, die sich im Suchgebiet aufhalten, folgt ein Mantrailer nur dem individuellen Geruch einer bestimmten Person. So hielt Rettungshundeführer Sascha seinen „Basti“ ein Taschentuch des versteckten Kindes vor die Nase. Der Hund folgte souverän der frischesten Geruchsspur des Mädchens und fand sie. Die Löschzwerge waren sichtlich beeindruckt von den Leistungen der Rettungshunde.

Rettungshund „Basti“ sucht als Mantrailer die Spur des versteckten Kindes

Die Rettungshundestaffel Limburg ist ein gemeinnütziger Verein, der sich allein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Alle Staffelmitglieder trainieren ihre Hunde auf eigene Kosten und besuchten die Löschzwerge in ihrer Freizeit.

Hessen ruft zweithöchste Waldbrandstufe aus!

Das traumhafte Sommerwetter hat auch seine negative Seite.
Der lange Sonnenschein und der wenige Regen sorgt für eine erhöhte Waldbrandgefahr. 🔥 Das Umweltministerium ruft daher die zweithöchste Warnstufe aus und bittet alle WaldbesucherInnen um Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Es gilt:
Kein offenes Feuer in der Nähe von Wald oder Wiesen
Auf Funkenflug achten
Feuer richtig löschen
Nicht im Wald rauchen und keine Zigaretten aus dem Auto werfen
öffentliche Grillplätze werden geschlossen
Zufahrtswege in die Wälder nicht blockieren
Keine Flaschen und Glasscherben liegen lassen.

Und falls Ihr einen Waldbrand bemerkt, sofort die Feuerwehr 🚒 (Notruf 112) informieren!

Seitens der Feuerwehr Hünfelden wurden gestern bereits mit Unterstützung von Landwirten erste Wasserfässer für den Notfall befüllt.

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„Juki und das Geheimnis der Feuersteine“ – so das Motto, unter dem die Flaggen der Jugendfeuerwehr Kirberg in der ersten Sommerferienwoche auf dem Römberg im Rahmen des beliebten Zeltlagers gehisst wurden.

Nach dem mehr oder minder talentierten Geschick beim Zeltaufbauen konnten alle 34 Jugendlichen am Montag ihre Zelte beziehen, das Lager einrichten und eine Beflaggung für das eigene Zelt entwerfen. Am Abend wurde das Zeltlager offiziell eingeläutet und der Wimpel, das Wahrzeichen der JF Kirberg, feierlich mit vielen Händen gestellt.

Wimpel

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der steinzeitlichen Workshops: Speere, Trommeln, Indiacas, Lederbeutel, Specksteine, Kerzen und sogar ein Fred-Feuerstein-Auto waren Gegenstand des Werkens. Abends startete dann unter Andrang vieler Fans das traditionelle Fußballduell „Einsatzabteilung versus Jugendfeuerwehr“. Unter vollem Körpereinsatz konnte sich jedoch kein eindeutiger Gewinner durchsetzen, 3:3 lautete der Endstand.

Fußball

Zur Stärkung gab es im Anschluss den allseits beliebten, drei Stunden im Feuer geschmorten, Aschebraten. Bei steigenden Temperaturen sollten sich jedoch auch die Aktivitäten dem Wetter anpassen: So verschlug es die Gruppe am Mittwoch auf die Lahn zu einer Tages-Kanufahrt. Trocken blieb dabei wohl kaum jemand – wer nicht bereits beim „herum kaspern“ in die Lahn gefallen war, wurde von anderen Booten beidseitig ausgiebig bespritzt.

Kanutour

Wieder auf dem Zeltplatz angekommen, konnte das Lahnwasser allerdings unmittelbar durch einen Sprung in den luxuriös eingerichteten Pool ausgewaschen werden, bevor die selbstgebaute Open-Air-Walddusche besucht wurde. Nachdem am Donnerstagvormittag die Workshops fortgesetzt wurden, stand am Nachmittag ein Besuch der Flughafenfeuerwehr in Frankfurt auf dem Programm. Bei einer Bustour über das Vorfeld konnten die Jugendlichen einiges über den Flughafen und die Organisation der Feuerwehr dort lernen. Drei von vier Feuerwachen wurden besucht, an einer Wache gab es darüber hinaus eine exklusive Führung durch die Fahrzeughalle, wo die fälschlich als „Feuerwehrpanzer“ bezeichneten Fahrzeuge aus der Nähe betrachtet werden durften.

Flughafenfeuerwehr

Nebenbei konnten die Jugendlichen zufälligerweise auf dem Vorfeld die Landung des „Siegerfliegers“ der Fußball-Nationalmannschaft beobachten. Nach einer staureichen Heimfahrt freuten sich im Anschluss alle über die spätabendliche Stärkung durch das allseits beliebte „Knobibrot“. Am Freitag stand dann die Lagerolympiade auf dem Programm: In vier Gruppen aufgeteilt sollten die Jugendlichen Spiele bewältigen, bei denen Teamfähigkeit, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Kreativität auf die Probe gestellt wurden.

Lagerolympiade

Nachmittags hieß es dann „Ausschwärmen“, um bei der Dorfrallye verschiedene Aufgaben zu erledigen, die an den Geocaching-Zielpunkten für die Gruppen deponiert waren. Zurück auf dem Zeltplatz angekommen, warteten auch schon die nächsten Gäste: Die Kinderfeuerwehr kam zu Besuch. Lagerfeuer, das neu gebaute Fred-Feuerstein-Auto und natürlich der Pool waren die Highlights, die unbedingt erkundet werden mussten. Nach dem abendlichen Stockbrot brach schließlich die letzte abenteuerliche Nachtwache an, bei der die Verteidigung des Wimpels ganz oben auf der Prioritätenliste stand – sogar ausgetüftelte Verteidigungspläne wurden dafür geschmiedet. Der Samstag wurde dann genutzt, um den abendlichen Lagerabend bestens vorzubereiten: Aufräumen und Lager schmücken lautete die Devise. Um bei den heißen Temperaturen dabei nicht zu überhitzen, durften natürlich auch einige ausgiebige Pool-Sessions nicht fehlen.

Pool

Nicht einmal 20 Uhr zeigte die Uhr am Abend an, als diverse Besucher bereits das Lagergelände betraten. Bei Speiß und Trank sowie gemütlicher Abendsonne und netter Gesellschaft hatten sich einige Eltern, Freunde und Verwandte eingefunden, um das steinzeitliche Lager zu besichtigen. On top bekamen sie eine Vorführung der Jugendlichen geboten, welche die gesamte Zeltlagerwoche als Sketch Revue passieren ließ und so einen guten Einblick vom Wochenprogramm ausstrahlte. Abschließend führten die Jugendlichen zur allgemeinen Erheiterung auch noch einen selbst kreierten Tanz auf.

Lagerabend

Zu späterer Stunde zog dann das Lagerfeuer die Aufmerksamkeit der hartgesonnenen Besucher auf sich, wobei auch noch die ein oder andere Zeltlager-Anekdote zur Sprache kam. Nach einer kurzen Nacht fiel der Abbau am Sonntag umso schwieriger, die Müdigkeit steckte bei allen Teilnehmern tief in den Knochen. Doch beim Gedanken an eine mehr als gelungene Woche bei traumhaft schönem Wetter konnte ausreichend Motivation gefasst werden, um auch die restlichen Spuren des Zeltlagers zu beseitigen.