Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Nach Corona-bedingter Pause fand dieses Jahr wieder der Hünfeldener Kinderfeuerwehrtag statt. Rund 70 Kinder und Betreuer aus allen sieben Ortsteilen hatten jede Menge Spaß auf dem Nauheimer Kopp. ​​​​​

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Bei der offiziellen Begrüßung freuten sich Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Gemeinde-Kinderfeuerwehrwartin Lisa Viehmann über die Vielzahl der Teilnehmer. Hünfeldens Gemeindebrandinspektor Mario Bauer bedankte sich bei allen Betreuern für ihr sehr großes Engagement.

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An verschiedenen Spielstationen wie Riesen-Jenga, Schokokuss-Schleuder oder Feuerwehr-Memory konnte sich der Feuerwehrnachwuchs austoben.  Bei so viel Bewegung durfte die Verpflegung nicht fehlen. Daher bereiteten die Betreuer leckere Hotdogs für ihre Sprösslinge zu. Mit gemeinsamen Abschlussspielen endete der Kinderfeuerwehr-Tag.

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Hast du auch Lust bei der Kinderfeuerwehr mitzumachen? Bist Du zwischen 6 und 10 Jahre? Dann informier Dich auf www.feuerwehr-huenfelden.de. Hier findest Du zu jedem Ortsteil Deinen Ansprechpartner. Franzi und Marcel (Ohren), Marina (Kirberg), Katja (Dauborn), Lisa (Neesbach), Marlene (Heringen), Nico (Nauheim) und Michael (Mensfelden) freuen sich auf Dich.

Mächtig gehämmert wurde am Samstagvormittag vor dem Gerätehaus der Neesbacher Feuerwehr. Zusammen mit dem Jagdpächter Marco Immel bauten die Löschzwerge der Kinderfeuerwehr Nistkästen für Meise, Kleiber und Sperling. 

Marco Immel erklärte, dass das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort gehört. Künstliche Nisthilfen sind da sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind, oder weil an Gebäuden geeignete Brutnischen fehlen. Ebenso erfuhr der Neesbacher Feuerwehrnachwuchs unter anderem, welche Kriterien ein Nistkasten für die Vögel erfüllen muss und wie er richtig angebracht werden muss.

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Mit Hammer und Nägel bewaffnet, schnappte sich jedes Kind einen Bausatz aus Brettern, die ausschließlich aus heimischen Hölzern bestanden und von Marco Immel bereits zugeschnitten wurden. Die Betreuer waren überrascht, wie gut sich die 6 bis 10-Jährigen mit dem Werkzeug  auskannten und selbständig die Häuschen zusammenbauten. Besonders farbenfroh wurde es zum Schluss, als jeder Nistkasten liebevoll angepinselt wurde. So entstanden insgesamt 11 kunterbunte Nistkästen.

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Am Ende der Aktion durfte jedes Kind seinen Nistkasten mit nach Hause nehmen und dort im Garten, im Feld oder auch bei der Streuobstwiese aufhängen. Im nächsten Frühling können die Kids vielleicht erst Vögel beobachten, die in die Nisthilfe einziehen und brüten.

Alle Beteiligten waren sich am Ende einig, dass diese Aktion ein voller Erfolg war und alle großen Spaß am Werkeln sowie am aktiven Naturschutz hatten. 

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Am letzten Wochenende ging es heiß her bei der Neesbacher Feuerwehr: die Jugendfeuerwehr feierte ihr 50-jähriges Jubiläum und das neue Löschfahrzeug wurde offiziell übergeben.

50 Jahre ist es her, dass in Neesbach eine Jugendfeuerwehr gegründet wurde. 1972 gaben der damalige Ortsbrandmeister Willy Litzinger sowie die beiden Kameraden Helmut Kaulbach und Manfred Viehmann den Anstoß, die Jugendfeuerwehr ins Leben zu rufen. Mit großem Erfolg: Schon nach kurzer Zeit trafen sich regelmäßig rund 20 Nachwuchsbrandschützer im Alter zwischen 10 und 17 Jahren.

Ein halbes Jahrhundert später hat die Jugendfeuerwehr 9 aktive Mitglieder und ist aus Neesbach und Hünfelden nicht mehr wegzudenken. Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum luden die Jugendlichen die Jugendfeuerwehren aus Hünfelden sowie Gäste aus der Politik zur Party rund um das Feuerwehrhaus ein.

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Jugendfeuerwehr Hünfelden-Neesbach

In ihren Grußworten bedankte sich Bürgermeisterin Silva Scheu-Menzer bei damaligen und aktuellen Jugendfeuerwehrwarten für ihr Engagement und betonte die Wichtigkeit ihrer Arbeit, denn viele der ehemaligen Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr sind heute aktive Brandschützer und wichtiger Bestandteil der Feuerwehr.

Nach den Grußworten startete die Party und die kleinen und großen Gäste konnten sich auf der Hüpfburg in Form eines Feuerwehrautos und an den verschiedenen Spielangeboten austoben. Während einer Pause erfrischten sich alle mit Pizza aus dem Steinofen, kühlem Eis und Getränken.

Am Sonntag ging es dann weiter: im Rahmen des Sommerfestes wurde das neue Löschfahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W), offiziell an die Neesbacher Kameraden durch Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer übergeben.

Wehrführer Lars Schmidt berichtete, dass das neue Auto durch eine kleine Arbeitsgruppe geplant und entworfen wurde. In vielen Arbeitstreffen wurden die Geräteräume im Fahrzeug geplant, sodass eine schnellstmögliche Ausrüsten am Fahrzeug möglich ist. Auch wurden Erfahrungen mit vorherigen Autos verarbeite: das alte Tragkraftspritzenfahrzeug war mit einer Leiter, einer Pumpe und Atemschutzgeräten ausgestattet. Wasser sowie ein Stromerzeuger fehlten. Die fehlenden Ausrüstung wurden damals im zweiten Feuerwehrauto, einem selbst gebauten GW-N (Gerätewagen-Nachschub,) nachgeliefert. Dies war kein optimaler Zustand, denn nach dem Motto des alten Ortsbrandmeisters Willy Litzinger, ist „das schnellste Wasser (bei einem Brand) immer das beste Wasser“. Mit dem neuen TSF-W hat Neesbach nun „schnelles“ Wasser sowie alle nötigen Geräte in einem Auto vereint und somit die perfekte Lösung für Neesbach realisiert.

Gäste aus Politik und Kirche wünschte allezeit gute Fahrt und Silvia Scheu-Menzer übergab symbolisch einen großen Schlüssel aus Hefezopf. Nach der Fahrzeugübergabe startete das Sommerfest, dass durch den Förderverein organisierte wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein freuten sich die Gäste über leckere Essen und kühle Getränke. Die Kleinsten konnten sich bei Wasserspielen abkühlen sowie bei der Schatzsuche auf dem Spielplatz austoben.

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Einsatzabteilung, Kinder- und Jugendfeuerwehr Hünfelden-Neesbach und Ehrengäste

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Nach langem Aufschub war es am Sonntag, den 26.06 endlich soweit. Das neue Nauheimer
Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) ist fast ein Jahr nach Auslieferung offiziell eingeweiht
worden. Doch die Beschaffung begann bereits deutlich früher, im September 2018. Nachdem das alte
TSF-W der Feuerwehr Nauheim langsam das Ende der gesetzlichen Betriebszeit erreichte, musste sich
um die Beschaffung eines Ersatzes gekümmert werden. Wie bereits in Ohren und Neesbach fiel nach
Ausschreibung die Wahl auf ein TSF-W der Firma ADIK. Nach zwei Jahren voller Planung und
Zwischenabnahmen war es am 19.07 dann soweit, sodass eine Abordnung das Fahrzeug bei ADIK in
Mudersbach abholte.

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Am 11.09 konnte das Fahrzeug dann bei seinem ersten Einsatz seinen Nutzen beweisen, und auch
danach hat es schon bei mehreren Einsätzen treue Dienste geleistet. Nachdem bereits ein möglicher
Einweihungstermin wegen Corona verschoben werden musste, war es dann endlich am 26.06 im
Rahmen des Sommerfestes der Feuerwehr Nauheim so weit. Es hatten sich Einsatzabteilung,
Jugendfeuerwehr, Kinderfeuerwehr und Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Nauheim,
befreundete Feuerwehren und diverse Ehrengäste vor dem Gerätehaus eingefunden. Nach Ansprache
von Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und Wehrführer Dirk Knoth und Grußworten vom
stellvertretenden Gemeindebrandinspektor, Kreisbrandinspektor,
Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzendem und Gemeindevorstand, wurde das Fahrzeug eingesegnet.
Durch die Übergabe vom symbolischen Schlüssel wurde das Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt. Im
Anschluss wurde dann unter Begleitung des Bahni-Express mit Speis und Trank in gemütlicher Runde
die Einweihung des neuen Fahrzeug gefeiert. Wir wünschen allzeit gute Rückkehr von Einsätzen und
eine gute Zeit mit dem neuen Fahrzeug.

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Nach zwei Jahren Pause entschied das Land Hessen, dass es in diesem Jahr wieder die Kreisentscheide zur Feuerwehrleistungsübung geben solle. So fand am 21. Mai die Feuerwehrleistungsübung des Landkreis Limburg-Weilburg statt. Insgesamt 9 Mannschaften, davon 4 aus Hünfelden, traten in Villmar an.

Für die Leistungsübung mussten die Staffeln (sechs Leute) und Gruppen (neun Leute) einen Theorie- sowie einen Praxisteil erfüllen. Begonnen wurde früh morgens mit dem Theorieteil, bei dem die Feuerwehrleute Fragen zur Arbeit der Feuerwehr schriftlich beantworten mussten.

Danach folgte die praktische Übung, bei der auf Zeit eine verletzte Person gerettet werden musste und ein Brand zu löschen war.  Als Person hielt eine etwa 30 Kilogramm schwere Puppe her, das Feuer wurde durch Metallfallklappen simuliert, die mit einem gezielten Wasserstrahl möglichst schnell umgelegt werden mussten. Im Anschluss wurden Lose gezogen und vier Feuerwehrleute pro Mannschaft mussten jeweils einen speziellen Knoten binden. Darunter waren der Achterknoten mit Spierenstich oder auch der Schotenstich. Danach galt es nur noch aufzuräumen, damit die nächste Mannschaft unter den möglichst selben Bedingungen die Leistungsübung durchführen kann. 

Am Ende freute sich die Staffel aus Kirberg über den 8. Platz, die Staffel aus Dauborn über den 6. Platz, die Staffel aus Ohren über den 5. Platz und die Gruppe aus Neesbach über den 2. Platz.  Mit 100% belegte Beselich-Obertiefenbach den ersten Platz und darf somit den Landkreis im Bezirksentscheid vertreten.