Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Großer Aufruhr im Weiherweg am ruhigen Sonntagmorgen als mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn anrückten. Denn es quoll Rauch aus den Fenstern und Türen des dortigen Rathauses. Unter dem Einsatzauftrag „Brand im Rathaus in Kirberg, mehrere Personen vermisst“ rückten rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kirberg und Ohren zur diesjährigen Jahresabschlussübung an.

Lagebesprechung

Nach schneller Erkundung der Lage durch die Gruppen- und Staffelführer wurden zwei Angriffsrichtungen ausgemacht: So gingen ausgestattet mit Atemschutzgeräten zum einen Trupps durch den Haupteingang in das Erdgeschoss, zum anderen von der Rückseite aus in den Keller des Gebäudes vor.

Besprechung Innenangriff

Parallel sorgten weitere Einsatzkräfte für eine stabile Wasserversorgung und richteten eine Verletzten-Sammelstelle ein. Glücklicherweise wurden bereits nach kurzer Zeit die ersten Personen im - wie sich herausstelle - nur verrauchten Erdgeschoss gefunden und konnten von den Trupps unter Atemschutz herausgebracht werden.

Wasserversorgung

Im Keller war aufgrund des dichteren Rauchs die Suche deutlich anspruchsvoller. Hier war schließlich auch der Brandherd auszumachen und wurde von einem Trupp abgelöscht. Zeitgleich suchte ein weiterer Trupp akribisch Raum für Raum nach weiteren vermissten Personen ab. Durch den dichten Rauch war es auch nur leicht verletzten Personen nämlich einfach nicht möglich, den Weg nach draußen ins Freie zu finden. Auch hier waren tatsächlich noch Personen zu finden, die sich teils aus Panik oder beim Versuch den Weg nach draußen zu finden schwerer verletzt hatten.

Erste Hilfe

Das Gebäude war zudem dank der eingesetzten Lüfter in nur wenigen Minuten rauchfrei – eine enorme Unterstützung für die Trupps bei sehr schlechter Sicht im Innenangriff. Schließlich wurden alle Personen sicher befreit und von den Feuerwehr-Sanitätern bestens erstversorgt.

Nachdem alles Material wieder in den Fahrzeugen verstaut war wartete zurück im Kirberger Feuerwehrhaus noch ein liebevoll hergerichteter Mittagsimbiss von Arndt Preußer und seiner Küchen-Crew. Neben dieser freudigen Stärkung gab es im Anschluss noch im erweiterten Familienkreis ein paar gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen zu verbringen. Damit wurde die Übungssaison 2023 beendet und der Startschuss zum Winterprogramm ist gefallen.

Essen

Nach mehreren Jahren wurde St. Martin in Kirberg wieder groß gefeiert – in der Kirberger Feuerwehr. Die Feuerwehr Kirberg hatte große Vorbereitungen getroffen, damit der Umzug, der traditionell am Kirberger Rathaus begonnen hatte, in der Feuerwehr bei einem schönen Fest ausklingen konnte. Der Zug begann um 17:30 Uhr – die Feuerwehr hatte an verschiedenen Orten entlang der Strecke bereits die Absicherung vorgenommen – und traf gegen 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus in Kirberg ein.

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Das Blasorchester vom TV Dauborn begleitete den Zug und spielte am Feuerwehrhaus die Lieder zu St. Martin, welche die Kinder und die Eltern auch fleißig mitgesungen haben. Besondere Freude hatten alle an dem grossen Martinsfeuer, und an den Speisen und Getränken, Brezeln und Weckmännern welche von der Feuerwehr angeboten wurden. Die Feuerwehr Kirberg dankt dem Kindergarten und allen Helfern und freut sich darauf, auch in 2024 das Fest wieder ausrichten zu dürfen.

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In einer beeindruckenden Demonstration von Mut, Geschicklichkeit und Teamarbeit traten die jungen Helden der Jugendfeuerwehr des Landes Hessen beim diesjährigen Landesentscheid an und zeigten, dass die Zukunft der Feuerwehr in guten Händen liegt.

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Am 10.09. versammelte sich die Jugendfeuerwehr Kirberg mit 56 weiteren Mannschaften bestehend aus Jugendfeuerwehrmitgliedern aus allen Ecken des Landes in Korbach im Stadion auf der Hauer, um an einem der wichtigsten Wettbewerbe des Jahres teilzunehmen. Der Landesentscheid der Jugendfeuerwehr ist eine Gelegenheit für die jungen Feuerwehrleute, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und ihr Engagement für die Gemeinschaft zu zeigen.

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Die Wettkämpfe waren anspruchsvoll und vielfältig: Die Teilnehmer mussten in verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen. Der Wettbewerb orientiert sich an den gültigen Feuerwehr-Dienstvorschriften sowie Unfallverhütungsvorschriften. Dieser ist in zwei Teile untergliedert: Neben dem feuerwehrtechnischen Teil gehört auch ein Hindernislauf mit verschiedenen feuerwehrtechnischen Stationen zum Wettbewerb.

Die Wettkämpfe selbst waren ein beeindruckendes Spektakel, bei dem die Jugendlichen in voller Feuerwehrmontur Hindernisse überwanden und Übungen durchführten. Es war faszinierend zu sehen, wie diese jungen Menschen unter Druck kamen und ihre Ausbildung und ihr Training in die Praxis umsetzten. Die Aufgaben wurden von erfahrenen Feuerwehrlehrern und -ausbildern bewertet, die die hohe Qualität der Leistungen lobten.

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Am Ende des spannenden Wettbewerbs wurden die Sieger in verschiedenen Kategorien bekannt gegeben. Die JF Gemünden 2 aus Waldeck-Frankenberg zeichnete sich besonders aus und sicherte sich den ersten Platz in der Gruppenwertung, gefolgt von der JF Feldatal/Ermenrod aus dem Vogelsbergkreis. Die Jugendfeuerwehr Kirberg konnte einen guten 15. Platz der insgesamt 33 Mannschaften erreichen.

In der Staffelwertung überzeugte die JF Mühlhausen 2 aus dem Schwalm-Eder-Kreis und sicherte sich den ersten Platz, gefolgt von der JF Schlierbach ebenfalls aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Die Staffel aus Kirberg erzielte hier einen guten 9. Platz von 20 Mannschaften.

In der Mädchenwertung stand die JF Sehlen aus Waldeck-Frankenberg auf dem Podest oben, gefolgt von der JF Rothenberg aus dem Odenwaldkreis.

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Auch wenn die Jugendfeuerwehr Kirberg nicht auf dem Podium landen konnte, war der Landesentscheid der Jugendfeuerwehr ein großer Erfolg und ein Zeichen für die leuchtende Zukunft der Feuerwehr in Hessen. Diese jungen Helden werden zweifellos weiterhin die Sicherheit und das Wohl unserer Gemeinschaft fördern und schützen. Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren beeindruckenden Leistungen.

Am 26.09.2023 fand die diesjährige gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Ohren, Dauborn, Neesbach und Kirberg statt. Das Übungsobjekt war der holzverarbeitende Betrieb Firma Viehmann in Kirberg. Bei dieser Übung wurde zum ersten Mal der neue Einsatzleitwagen der Feuerwehr Hünfelden im Übungsdienst eingesetzt, welcher sich sehr gut bewährte.

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Nach der Alarmierung rückten die einzelnen Feuerwehren zum Übungsobjekt vor, insgesamt wurden fünf Personen in dem stark verrauchten Gebäude vermisst. Dank einer klugen Einsatzstrategie konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und die Personen aus dem Gebäude gerettet werden, zahlreiche Kameradinnen und Kameraden gingen unter Atemschutz as Gebäude und suchten es ab.

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Im Anschluss lud die Feuerwehr Kirberg sämtliche Wehren noch zu einem Imbiss mit einer Nachbesprechung der Übung in das Feuerwehrhaus Kirberg ein.

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In der ersten Sommerferienwoche fand traditionell wieder das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Kirberg statt. Diesmal verschlug es die Jugendlichen in ein gallisches Dorf auf dem Römberg. Dort erlebten sie mit Asterix und Obelix so manches Abenteuer…

Nachdem die Zelte am Montag aufgeschlagen waren wurde das Lager geschmückt und das heimische Revier markiert. Dienstags begannen dann verschiedene Workshops: Insektenhotels bauen, mit Ton arbeiten, Fackeln basteln, Kerzen ziehen und Pfeil und Bogen bauen standen zur Auswahl. Hier konnten die Jugendlichen ihre Kreativität und Handwerkskunst unter Beweis stellen. Traditionell kam am Abend die Einsatzabteilung zu Besuch. Bevor sich alle am Lagerfeuer am beliebten Aschebraten bedienen durften stand jedoch erst mal das Sportprogramm an: Einsatzabteilung gegen Jugendfeuerwehr trugen das alljährliche Fußballturnier an der Fanmeile Römberg aus. Mit vollem Körpereinsatz, so manchen Fouls und zerbrochenen Brillen konnte sich die Jugendfeuerwehr deutlich durchsetzen und das Turnier für sich entscheiden.

Schildkröte

Am Mittwoch verschlug es die Gruppe in und um die Saalburg. Zunächst wurde ein Teil des Rundweges am Limes erwandert und dabei verschiedene Denkmäler gesichtet. Anschließend wurden die Mauern innerhalb der Saalburg erkundet: Zum Einstieg wurden dabei das Geschick und der Gehorsam der Floriansjünger und ihrer Betreuer getestet. Beim Schwert- und Schildtraining wurde zunächst die „Schildkröte“ und andere Formationen erlernt bevor anschließend der geschickte Umgang mit Schwert und Schild beim Angriff getestet wurde. Als Andenken an dieses Manöver versorgte sich der ein oder die andere noch mit Schwertern im Souvenir-Shop. Nach dem Training gab es einiges an Wissen zu den verschiedenen Gebäuden und der Geschichte der Saalburg bei der Führung zu hören, bevor noch ein wenig Zeit blieb um die Saalburg auf eigene Faus zu erkunden.

Saalburg

Zurück im Lager und dem durchaus wechselhaften Wetter trotzend ging es Donnerstags mit den Workshops weiter. Nachmittags gab es einiges zu Asterix und Obelix zu lernen – hier zeigte sich beim Film schauen, wer durch Schlafmangel durch die bereits zurückliegenden Nachtwachen schon sehr mit schweren Augenliedern zu kämpfen hatte… Abends folgte dann das leckere Knobibrot rund um das Lagerfeuer.

Lagerolympiade

Geschick, Wissen und Teamgeist durften die Jugendlichen am Freitag bei der Lagerolympiade unter Beweis stellen: Bei verschiedenen Spielen zeigten sich die Stärken und Schwächen der einzelnen Teams – Spaß und Ehrgeiz standen dabei zweifelsohne jedoch im Vordergrund. Nachmittags hieß es dann „ausschwärmen“ und das angrenzende Kirberg zur Dorfrallye besuchen. Zurück auf dem Zeltplatz waren bereits einige junge Besucher zu Gast: Die Kinderfeuerwehr Kirberg besuchte das gallische Dorf und startete zunächst mit einer Zeltkontrolle. Einige Kinder wären am liebsten gleich dageblieben, anderen waren die Zelte doch etwas zu „unordentlich“ und sie testeten lieber den beliebten selbstgebauten Pool. Nach dem gemeinsamen Abendessen durfte sich jedes Kinderfeuerwehrkind als Andenken noch einen Button zum Anstecken gestalten.

Kinderfeuerwehr

Einige der jüngsten Kinderfeuerwehrkinder kamen gemeinsam mit ihren Eltern, Freunden und weiteren Gästen am Samstag gleich wieder zu Besuch. Hier stand der traditionelle Lagerabend an. Bei Würstchen und Steaks, kühlen Getränken, Musik und bester Unterhaltung öffnete das Zeltlager seine Pforten und lies alle Interessierten einmal „schnuppern“ und einen geselligen Abend verbringen. So schnell war die Zeltlagerwoche auch schon wieder vorbei – Zeit um am Sonntag das Lager wieder abzubauen und vor allem alles trocken zu legen, bevor es sicherlich sehr zeitig ins Bett ging, um einiges an Schlaf nachzuholen.

Lagerabend