Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Am Samstag, den 26. Juni 2021, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Kirberg statt.

Die Jugendsprecher Lara Lang und Benedikt Jäger freuten sich vor allem über den Besuch einiger Ehrengäste, darunter Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, Gemeindebrandinspektor Mario Bauer und Wehrführer Jürgen Lang. Die Ehrengäste ließen es sich nicht nehmen, die anwesenden Jugendlichen persönlich zu begrüßen und gleichzeitig das Engagement und die Gemeinschaft der Jugendlichen und ihrer Betreuer und letztlich auch ihren Spaß, Eifer und Ehrgeiz an der Feuerwehrtätigkeit hervorzuheben.

Vor allem lobten sie aber auch die hohe Teilnahme an den online Angeboten der Jugendfeuerwehr und die leider, aufgrund der Covid-19 Pandemie viel zu wenigen, Präsenzübungen. Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer betonte die sehr gelungene Jugendarbeit der Jugendfeuerwehr Kirberg und lobte den Jugendfeuerwehr-Ausschuss und Betreuer für ihre Tätigkeit, denn ohne sie sei dies alles nicht möglich.

Im Anschluss daran blickten die Jugendgruppenleiter in ihrem Bericht auf ein sehr schwieriges und ungewöhnliches Jahr 2020 zurück und hoben dabei die gute Organisation der Online-Unterrichte hervor, welche gemeinsam mit den anderen Hünfeldener Jugendfeuerwehren gestaltet wurden. Darauf folgten die Neuwahlen: Luzia Lang wurde als neue Jugendsprecherin gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Lara Lang an. Als neuer Zeugwart wurde Max Lang in das Amt gewählt und übernimmt den Posten von Sophia Lang, welche auf der Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung zur neuen Jugendwartin gewählt wurde. Jonas Schmidt wurde zum Schriftführer gewählt und löst damit André Großmann ab. Als letztes wurde Tim Dehnert als neuer Kassenprüfer gewählt.

Mit Blick auf die kommenden Termine im Jahre 2022 endete die diesjährige Jahreshauptversammlung. Durch die weiter andauernde Pandemie kommen auf den neu zusammengesetzten Ausschuss viele Aufgaben zu, um den Übungsbetrieb zu gewährleisten und vor allem die Jugendfeuerwehr in den Köpfen der Jugendlichen präsent zu halten.


Neuer JF-Ausschuss (v. l. n. r.): Benedikt Jäger, Marco Buchmann, Max Lang, Maike Jäger, Luzia Lang, Katharina Walther, Jonas Schmidt, Constantin Grün, Vincent Schwarz

Daher sind die Einsatzkräfte der Löschgemeinschaft Kirberg-Ohren sehr froh, dass der Ausbildungs- und Übungsbetrieb nun dank sinkender Corona-Infektionszahlen endlich wieder in die Praxis verlegt werden darf. Nach pandemiebedingt mehr als einem halben Jahr teils ohne einen einzigen Besuch im Feuerwehrhaus (Einsätze ausgenommen), war die erste Übung auf dem Dienstplan zu Technischer Hilfeleistung mehr als willkommen.

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Hier konnten die Feuerwehrkameraden und -kameradinnen wieder Sicherheit bei den notwendigen und oft lebensrettenden Handgriffen erlangen. Zwar wurde das theoretische Vorgehen in den regelmäßigen Online-Unterrichten in den vergangenen Monaten für sämtliche Einsatzarten vertieft, doch dies ersetzt natürlich nicht die Übung und Sicherheit, die durch eigenes Tun und Handeln mit den Gerätschaften erlangt werden kann.

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Vor kurzem durften bereits unter strengem Hygienekonzept einige Atemschutzgeräteträger in kleinen Gruppen die eigens in Hünfelden initiierte Atemschutzbelastungsübung in Dauborn absolvieren. Diese wurde ersatzweise eingerichtet, da der sonst jährliche Besuch auf der Atemschutzübungsstrecke in Limburg Corona bedingt nicht möglich ist.

Atemschutzbelastung 1

So konnten sich die Atemschutzgeräteträger endlich wieder mit dem Vorgehen im Einsatz unter Atemschutz vertraut machen und ihre Handlungssicherheit bei Belastungen mit voller Ausrüstung unter Beweis stellen.

Atemschutzbelastung 2

Ab Juni folgen nun wieder regelmäßige Praxisausbildungen, bis August ist der Dienstplan schon erstellt. Selbst die sonst immer anstehende Sommerpause in den Ferien wird diesmal genutzt, um den Übungsrückstand in der Praxis möglichst schnell wieder abzubauen. Die maximal 20 Teilnehmer je Übung (vollständig geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ getestet) erwarten nun Übungsabende mit Fokus auf technischer Hilfeleistung und Atemschutzeinsätzen, um die wichtigsten Themen direkt intensiv wieder aufzufrischen.

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Am Samstag, dem 26. Juni findet um 19.30 Uhr die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hünfelden Kirberg (Einsatzabteilung sowie Ehren- und Altersabteilung) und des Vereins Freiwillige Feuerwehr Kirberg e. V. in der Turnhalle in Kirberg statt. Hierzu laden wir alle Mitglieder herzlich ein. Auf die Einhaltung des gemeindlichen Hygienekonzeptes wird hingewiesen.


Tagesordnung:

1.    Begrüßung und Eröffnung
2.    Feststellung der Beschlussfähigkeit

a.    öffentlich-rechtliche Feuerwehr
b.    Verein

3.    Totenehrung
4.    Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung

Freiwillige Feuerwehr Hünfelden-Kirberg
1.    Berichte des Feuerwehrausschusses

a.    Wehrführer
b.    Jugendfeuerwehrwart
c.    Zeugwart
d.    Gerätewart
e.    Vertreter Ehren- und Altersabteilung
f.    Leiterin Kinderfeuerwehr

2.    Beförderungen
3.    Neuwahlen des Feuerwehrausschusses

a.    Wehrführer
b.    Stellv. Wehrführer
c.    Zugführer
d.    1. Gruppenführer
e.    2. Gruppenführer
f.    Zeugwart
g.    Gerätewart
h.    Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung
i.    Jugendfeuerwehrwart
j.    Leiter der Kinderfeuerwehr
k.    Pressewart und Schriftwart

4.    Termine 2021/2022
5.    Grußworte der Gäste


Freiwillige Feuerwehr Kirberg e.V.
1.    Berichte des Vorstandes

a.    Vorsitzenden
b.    Kassenwart

2.    Bericht der Kassenprüfer
3.    Entlastung des Vorstandes
4.    Vereinsehrungen
5.    Neuwahlen des Vorstandes

a.    Vorsitzender
b.     Stellv. Vorsitzender
c.     Kassenwart
d.     Schriftführer
e.     Pressewart
f.     Beisitzer (Anzahl nach § 9 der Vereinssatzung)

6.    Neuwahl eines Kassenprüfers
7.    Termine 2021/2022
8.    Mehrtagesfahrt 2023
9.    Verschiedenes

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2020 kann auf Wunsch versendet werden. Anträge zur Tagesordnung können beim Vorsitzenden bzw. beim Wehrführer gestellt werden.

Falls möglich, wird im Anschluss noch ein kleiner Imbiss gereicht.

Mit kameradschaftlichen Grüßen
Der Vorstand                            Der Feuerwehrausschuss

Die Jugendfeuerwehr Kirberg lädt alle Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Samstag, den 26.06.2021 um 16:30 Uhr in die Turnhalle in Kirberg ein.

Die Tagesordnung sieht folgende Themen vor:


TOP 1:     Begrüßung und Eröffnung durch die Jugendsprecher
TOP 2:     Verlesen der Tagesordnung
TOP 3:     Grußworte der Gäste
TOP 4:     Protokoll der Jahreshauptversammlung 2020
TOP 5:     Jahresbericht der Jugendgruppenleiter
TOP 6:     Bericht des Vorstandes    

a)    Zeugwart
b)    Kassenwart

TOP 7:     Bericht des Kassenprüfers und Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes
TOP 8: Neuwahlen

a)    Jugendsprecherin
b)    Zeugwart/-in
c)    Schriftführer/-in
d)    ein Kassenprüfer

TOP 9: Termine und Veranstaltungen 2021/22
TOP 10: Verschiedenes


Hinweis: Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.

Mit kameradschaftlichen Grüßen,
Der Vorstand

Hünfelden. Atemschutzgeräteträger/innen sind die Feuerwehrleute, die schon bei der Brandschutzfrüherziehung bei den Kindern für großes Staunen sorgen! Neben der sowieso schon auffälligen Feuerwehrbekleidung fallen diese durch Vollgesichtsmasken und meist gelbe große Flaschen am Rücken auch an Einsatzstellen nochmal mehr auf – nicht ohne Grund! Die Ausbildung zur Feuerwehrfrau/-mann ist Grundbedingung für die Einsetzbarkeit im Einsatzgeschehen. Ein Höchstmaß an körperlicher und psychischer Belastbarkeit wird jedoch von den Frauen und Männern erwartet, die dort zum Einsatz kommen, wo z.B. Atemgifte in der Luft zu erwarten sind, die eine Umluft unabhängige Versorgung mit Pressluft erforderlich macht und damit eine Brandbekämpfung aus nächster Nähe oder auch die Menschenrettung aus Gefahrbereichen ermöglicht. Jährliche Gesundheitsprüfungen und Fortbildungen reichen hierbei jedoch alleine nicht aus. Um die persönliche, psychische und körperliche Eignung jederzeit zu gewährleisten, müssen im Rahmen der jährlichen Fortbildung neben einer theoretischen Unterweisung mindestens zwei Übungen innerhalb von zwölf Monaten durchgeführt werden, so schreibt es auch die FwDV 7 (Feuerwehr-Dienstvorschrift) vor. Bei der Belastungsübung müssen in einer speziellen Atemschutz-Übungsanlage verschiedene Tätigkeiten verrichtet werden, die eine gewisse körperliche Fitness des Feuerwehrangehörigen voraussetzen. Dabei muss auch die Atemschutzstrecke „durchkrochen“ werden. Hierbei handelt es sich um sich immer wieder ändernde Szenarien mit der Einspielung von Geräuschen, Rauch, Wärme und besonderen Herausforderungen in engen Käfigwegen. Hinzu kommen das Besteigen der Endlosleiter oder der Lauf auf einem Ergometer-Laufband zum Check der gesundheitlichen Parameter. Die zweite Übung soll unter Einsatzbedingungen in einem dafür geeigneten Objekt durchgeführt werden. Bei diesen Übungen soll der Atemschutzgeräteträger einsatztypische Tätigkeiten ausführen; beispielsweise das Retten von Personen, durchführen von Notfallübungen, vornehmen von Strahlrohren mit Schlauchleitungen unter Druck, öffnen von Türen, absuchen von Räumen mit unterschiedlichen Rückwegsicherungen, kennzeichnen von Räumen, besteigen von Leitern, einsteigen in Fensteröffnungen, in Stellung bringen von Ausrüstungsgegenständen, bergen von Gegenständen, verrichten von handwerklichen Arbeiten.

Seit Herbst letzten Jahres stand jedoch die, für die jährlichen Überprüfungen im Kreis Limburg-Weilburg vorgehaltene Atemschutzübungsstrecke, aufgrund der Pandemielage nicht zur Verfügung – geübt werden muss trotzdem, denn die Abarbeitung anfallender Einsatzszenarien läuft weiter.

Die Unfallkasse Hessen hat für die Wehren nun die Möglichkeit geschaffen, dass endlich wieder trainiert werden kann. Der Atemschutzverantwortliche und stellvertretende Gemeindebrandinspektor Diethard Hofmann hat die Initiative ergriffen und für die Feuerwehren der Gemeinde Hünfelden den Startschuss gegeben. „Routine gibt Sicherheit – für sich selbst und die Kamerad/innen“, so Diethard Hofmann. Der Eignungsnachweis G26.3 musste genauso vorgelegt werden, wie ein tagesfrischer Coronaschnelltest, erst dann war die Teilnahme möglich. Zudem musste der letzte Streckendurchgang 2019 oder später erfolgt sein. Eine gesundheitliche Selbsteinschätzung per Fragebogen und die persönliche Eignungsprüfung rundete die Startroutine ab.

Unter dem gültigen Hygienekonzept wurde dann mit der alternativen Belastungsübung begonnen. Von der Kurzprüfung der 300bar-Druckluftflasche und der Atemschutzmaske über die Kontrolle des richtigen Anlegens der Schutzkleidung, ging es über die Anmeldung bei der Atemschutzüberwachung und einer kurzen Einweisung an die Übung. Das Feuerwehrhaus in Dauborn bot ein hervorragendes Übungsterrain, so ging es eine Runde um das Gebäude inkl. Treppe, es folgte eine weitere Runde mit anschließendem Durchkriechen unter zwei Fahrzeugen in der Fahrzeughalle, um dann nach einer weiteren Runde um das Haus – in diesem Fall mit einem rund 20 kg schweren Schaummittelbehälter mittels Steckleiter auf den bereitstehenden Übungstank zu steigen, bevor es dann auf die letzte Runde ums Gebäude ging. Hierbei wurden die Zwischenstände der Druckmanometer an den Flaschen an die Atemschutzüberwachung gemeldet.

Diethard Hofmann freut sich auch über den Anteil weiblicher Feuerwehrleute im Bereich der Atemschutzgeräteträger und ist dankbar, dass auch noch viele Kamerad/innen sich mit über 50 bis 65 dem anstrengenden Dienst stellen. Diese hatten jedoch eine etwas vereinfachtere Anforderung zu erfüllen: Eine Runde ums Feuerwehrhaus mit Kriechen unter zwei Fahrzeugen, einer weiteren Runde ums Feuerwehrhaus mit Schaummittelbehälter, bevor es dann zweimal mittels Steckleiter auf den Übungstank ging.

Ob Atemschutzmaske oder FFP2-Maske, das Funkeln in den Augen der Teilnehmer/innen machte mehr als deutlich, wie sehr sich die Atemschutzgeräteträger/innen gefreut haben, dass es endlich wieder eine Möglichkeit zum Trainieren unter der Maske gibt.

Gemeindebrandinspektor Mario Bauer bedankte sich bei Diethard Hofmann und Daniel Wagner sowie Christian Bender für die Ausarbeitung des Hygienekonzeptes, die Vorbereitung sowie Durchführung und Dokumentation der Übung, die nun alle der rund 60 Atemschutzgeräteträger der Gemeinde Hünfelden bei entsprechender Eignung durchlaufen werden. 

Quelle Foto Ehrlich