Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Seit eigen Tagen treten Personen auf, die fälschlicherweise Rauchmelder nach Installation und Funktion überprüfen möchten.

Eine Kontrollpflicht über die Installation oder die Funktionsfähigkeit von Rauchwarnmelder durch Behörden, die Feuerwehren oder durch Firmen gibt es jedoch in Hessen nicht. Die Installation obliegt der Zustandsveranwortung des Hauseigentümers, die Funktionsfähigkeit eines Rauchmelders ist durch den Nutzer einer Wohnung zu prüfen.

Betroffene Haushalte sollten daher sich sofort bei der Polizeidienstelle melden.

Feuerwehr Dauborn wird in Ladungssicherung geschult

Zur ersten Ausbildungsveranstaltung im neuen Jahr hatten die Verantwortlichen der Dauborner Feuerwehr einen Fachmann in Sachen Ladungssicherung engagiert. Kein anderer wie der ortsansässige Fahrschullehrer Hans-Jürgen Hahnefeld referierte über dieses hoch interessante Thema. Wer ist im Schadensfall verantwortlich, was ist beim beladen zu beachten, welche Anschlagmittel werden für eine sichere Befestigung benötigt und wie sind sie anzuordnen.

Unser Versicherungsträger, die Unfallkasse Hessen, hat speziell für dieses Thema den Feuerwehren eine Informationsbroschüre  zur Verfügung gestellt. Nur entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge und ausgebildete Feuerwehrangehörige können die Gefahren beurteilen.

Höchstes Ziel für Feuerwehreinsatzkräfte muss sein: Gefahren zu erkennen, sie abzustellen und Unfälle zu vermeiden. Nach einem 90 Minütigen interessanten kurzweiligen Unterricht bedankte sich Wehrführer Diethard Hofmann bei Herrn Hahnefeld und merkte an, dass bereits vor ca.25 Jahren die ersten Einsatzkräfte bei ihm die Fahrerlaubnis für LKW erworben haben.

Leistungsspange der Jugendfeuerwehren in Wetzlar – Kooperation zwischen Heringen und Werschau: Höchstes Leistungsabzeichen der Jugendfeuerwehr erreicht!

Am 26.09.2015 fand die diesjährige Abnahme der Leistungsspange in Wetzlar statt, bei der zwei Jugendliche aus Heringen (Yannick Gratzkowski, Dennis Crecelius) sowie sieben Jugendliche aus Werschau zusammen eine Gruppe bildeten und mit Erfolg teilnahmen.

Zum Erlangen dieser Auszeichnung müssen verschiedene Aufgaben bestanden werden. Diese werden zusammengesetzt aus Kugelstoßen, wo eine Mindestweite von 55m erreicht werden muss, eine Schnelligkeitsübung mit C-Schläuchen, die in max. 75 Sekunden verlegt werden müssen, einem Fragebogen, wo feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen gefragt war. Auch muss eine Einsatzübung nach Feuerwehrdienstvorschrift und ein Staffellauf von 1500m in 4,10 Minuten absolviert werden.

Voller Stolz nahmen alle Teilnehmer die erworbene Leistungsspange entgegen.

Die Zusammenarbeit der beiden Wehren Werschau und Heringen war absolut perfekt und vorbildlich!

Das Hessische Innenministerium warnt vor Brandgefahren durch den falschen Umgang mit Adventskränzen und Weihnachtsbäumen. Vergessene oder falsch angebrachte brennende Kerzen lösen immer wieder gefährliche Brände aus. Oft genügt schon ein kleiner Funke, um einen Adventskranz oder Weihnachtsbaum schlagartig zu entfachen. Es wird dazu geraten, Adventskränze auf eine nicht entflammbare Unterlage zu stellen.

„Leichtsinn und Unachtsamkeit können insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit oftmals Auslöser von Wohnungsbränden durch Kerzen, Adventskränze, Tischgestecke oder Weihnachtsbäume sein“, so Landesbranddirektor Harald Uschek.

Brennende Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt bleiben. Es ist wichtig, beim Verlassen des Zimmers immer daran zu denken, alle Kerzen zu löschen. Insbesondere Vorhänge, brennbare Verkleidungen von Wänden oder Decken fangen schnell Feuer. Deshalb sollte man Kerzen nicht in deren Nähe platzieren. Wer am Weihnachtsbaum nicht auf natürlichen Kerzenschein verzichten möchte, sollte immer einen Eimer Wasser griffbereit haben. Auch die bei vielen beliebten Wunderkerzen haben am Weihnachtsbaum und in der Nähe von brennbaren Gestecken nichts zu suchen.

„Abgebrannte Kerzen, besonders bei trockenen Adventskränzen oder Weihnachtsbäumen, sind eine große Gefahr, wenn man sie nicht rechtzeitig auswechselt. Außerdem sollten unbedingt nichtbrennbare Kerzenhalter verwendet werden. Und wenn es doch einmal brennt: Rufen Sie sofort die Feuerwehr über Notruf 112! Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe“, so Uschek.

Quelle: Pressemitteilung 23.11.2015 Hessisches Ministerium des Inneren und Sport

Ein Gefahrgutaustritt im Naturwissenschaftlichen Trakt der Freiherr-vom-Stein-Schule in Dauborn mit vermissten und verletzten Personen, so lautete das Übungsszenario für die 57 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Dauborn und Bad Camberg.

Bei der ersten Erkundung durch die ortsansässige Wehr wurde festgestellt, dass sich eine Wolke mit Gefahrstoffen in Richtung Ausgang ausgebreitet hatte. Eine sichere Rettung der Übungspuppen war aus diesem Grund nur noch durch die Fensteröffnungen der oberen Geschosse möglich. Dies war eine der Aufgabenstellungen für die Einsatzkräfte der Drehleiter. Weitere Einsatzkräfte in Chemieschutzanzügen suchten die Ursache des Ereignisses und verhinderten den weiteren Austritt des Gefahrgutes. Im oberen Pausenhof wurde gleichzeitig ein Dekontaminationsplatz aufgebaut.

Laut Alarm– und Ausrücke-Ordnung unterstützt die Wehr aus Bad Camberg bei bestimmten Einsatzbereichen die Dauborn Wehr, nicht zuletzt auch, weil man in der Kurstadt über eine große Drehleiter verfügt. Im jährlichen Wechsel üben deshalb die beiden Wehren zusammen. Dabei geht es nach den Worten von Dauborns Wehrführer Diethard Hofmann insbesondere darum, dass sich Mannschaften und Führungskräfte besser kennen lernen und auch das jeweilige Gerät beurteilen können. „Das erleichtert das Miteinander im Ereignisfall“, so Hofmann weiter.

Bei der diesem Jahr von Christoph Spang, Daniel Wagner und Diethard Hofmann geplanten und vorbereiteten Übung konnte sich auch der Hünfeldener Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius von der Leistungsfähigkeit der beiden Wehren überzeugen.

In der anschließenden Übungsnachbereitung, bei der Gegrilltes und kühle Getränke gereicht wurden, stellte Wehrführer Hofmann fest, dass trotz der sommerlichen Temperaturen eine hohe Leistungsfähigkeit beider Wehren, personell als auch qualitativ, gegeben war.