Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

nachfolgend möchten wir Sie auf eine App für Ihr Handy hinweisen, welche zur Übermittlung von Gefahren- und Katastrophenwarnungen innerhalb Deutschlands fungiert.

Die App „KATWARN“ gewährleistet ortsbasierte Benachrichtigungen über Gefahrenmeldungen, wie Großbrände oder Extremwetter, und bietet dabei die Möglichkeit, sich immer für den aktuellen Standort und zusätzlich für sieben weitere, frei wählbare Orte informieren zu lassen. Diese Auswahl kann jeder Zeit aufgehoben, angepasst und bei Bedarf ausgeschaltet werden.

Neben den Deutschlandweiten Warnungen durch den Deutschen Wetterdienst hat nun auch das Hessische Ministerium mitgeteilt, dass die hessische Polizei landesweit KATWARN einsetzt, um die Bevölkerung unmittelbar über konkrete oder mögliche Bedrohungslagen wie terroristische Anschläge zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.katwarn.de

Wir empfehlen jedem, der über ein Smartphone verfügt, diese App herunterzuladen.

Wenn Sie kein Smartphone haben und die Warnungen als SMS erhalten möchten, dann senden Sie eine SMS mit dem Wort und PLZ KATWARN 65597 an die Nummer 0163-7558842.

Mit freundlichen Grüßen

Silvia Scheu-Menzer
Bürgermeisterin

„Juki auf Safari“ - So lautete das Motto unter dem die 32 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kirberg dieses Jahr ihre Zelte aufschlugen. Traditionell fand in der ersten Sommerferienwoche das allseits beliebte Zeltlager statt. Im Jubiläumsjahr der FF Kirberg, welche nunmehr seit stolzen 112 Jahren für die Bürger in Hünfelden stets zur Stelle ist, gab es auch für die Jugendfeuerwehr ein besonderes Highlight: Aus der gewohnten Umgebung der Kirberger Felder zog es die insgesamt 42 köpfige Gruppe diesmal in das nordrhein-westfälische Blomberg (Lippe).

Eine solche Reise mag gut vorbereitet sein – so gab es bereits Sonntags zu Ferienbeginn das große „Check-In“ wobei sämtliche Gepäckstücke für die Reise eingecheckt werden konnten. Die drei Anhänger und fünf Busse wurden sorgfältig von den Packkünstlern gefüllt, sodass die ganze Mannschaft am Montagmorgen nur noch zusteigen musste. Nach der vierstündigen Fahrt auf dem Blomberger Zeltplatz angekommen wurden die Zelte im Akkord aufgeschlagen, denn die treue Küchenfee Arndt hatte bereits den Mittagstisch für die Truppe bereitstehen. Dank der luxuriös ausgestatteten Küche – sogar mit Spülmaschine – war auch der Küchendienst zügig erledigt und die letzten Feldbetten konnten aufgestellt werden. Nun wurden die Spiele ausgepackt, Holz für das Lagerfeuer gesammelt, der dortige Bach erkundet oder einfach nur Campingstühle aufgestellt und Füße hochgelegt – die Safari konnte beginnen.
„Auf den Spuren von Heinz Nixdorf“ begab sich die Gruppe am Dienstag. Dazu wurde das Nixdorf-Computermuseum im nahegelegenen Paderborn besichtigt. Von der Entwicklung der Keilschrift Jahrtausende zurück über Schreibmaschinen, Rechenmodelle und Kassen bis hin zu modernsten Technologien, Computerspielen und Robotik gab es dort einiges zu Sehen, Lesen und Ausprobieren. Nachdem alle Jugendlichen aus der Computerkonsolenecke wieder eingesammelt werden konnten, ging die Tour weiter nach Paderborn-City. Dort wurde die Innenstadt in Kleingruppen erkundet. Nicht selten waren dabei besonders die Eisdielen im Visier der Jugendlichen.
Ausgepowert wurde sich dafür am Mittwoch. Dort stand eine insgesamt 20 Kilometer lange Wanderung über Stock und Stein an. Ausgangspunkt waren die Externsteine – eine gewaltige Erscheinung in der freien Natur. Die etwa 40 Meter hohen Steine konnten über Treppen erklommen werden, sodass der Ausblick in alle Richtungen möglich war. Noch besser waren die Aussichten am Ziel der Wanderung auf dem Hermannsdenkmal, welches rund 50 Meter in die Höhe ragt und somit die umliegenden Hügel übertrumpft.

Hermannsdenkmal

Völlig erschöpft war dann klar, dass das Lagerfeuer am Abend nicht lang die Gesellschaft der Jugendlichen erwarten durfte.
Entspannungsprogramm stand zum Ausgleich am Donnerstag auf dem Plan. Einigermaßen ausgeschlafen ging es zunächst zum Schiedersee, um dort eine Runde mit dem Tretboot zu drehen. Nachdem alle Boote wieder eingefangen waren wartete im Blomberger Schwimmbad genau die richtige Abkühlung an diesem doch sehr warmen Nachmittag. Bestens erfrischt ging es im Anschluss abends noch weiter zur Blomberger Jugendfeuerwehr. Diese hatte zum gemeinsamen Grillen und Besichtigen ihrer Feuerwache eingeladen. Neun Feuerwehrfahrzeuge waren dort zu sehen und einiges an Material zu entdecken, was in den heimischen Fahrzeugen nicht zu finden ist.

JF Blomberg

Besonderer Höhepunkt war die Fahrt mit der dortigen Drehleiter auf bis zu 30 Meter über dem Boden – so mancher konnte dabei seine Höhenangst erfolgreich überwinden und die Aussicht über Blomberg doch noch genießen.
Richtig auf Safari ging es dann am Freitag: „Türen und Fenster schließen“ hieß es auf der Fahrt durch den Safaripark Zoo Stukenbrok. Löwen, Dromedars, Elefanten, Tiger, Zebras, Strauße und viele weitere Tiere waren aus nächster Nähe zu beobachten und kreuzten gelegentlich den Weg. Nach dieser abenteuerlichen Tour konnten sich die Jugendlichen im zugehörigen Freizeitpark in Achter- und Wasserbahnen, Schiffsschaukel und weiteren Shows und Attraktion in Kleingruppen austoben und den Park auf eigene Faust erkunden. Spontanes Showprogramm gab es abschließend am Abend rund um das Lagefeuer – die Jugendlichen des Jugendfeuerwehrausschusses hatten kurzfristig ein paar Schritte zum Mitmachen für Jung und Alt einstudiert und aufgeführt.
Der letzte volle Tag stand ganz im Zeichen der Lagerolympiade. Vormittags durften die vier Gruppen in spielerischer Form ihre Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen während nachmittags das Wissen gefragt war. Eine Rallye durch die Altstadt von Blomberg galt es zu absolvieren und dabei besonders viele Antworten auf die Fragen zur Geschichte der Stadt zu finden.

Lagerolympiade

Abschluss fand die Olympiade zur Freude aller Jugendlichen (und Betreuer) im Blomberger Schwimmbad, wo ein letztes Mal das erfrischende Nass genossen werden konnte.
Somit ging die aufregende Zeltlagerwoche auch schon dem Ende entgegen - am Sonntag wurden die Busse und Anhänger wieder „tetrismäßig“ gepackt und heimwärts ging die Reise. Die Sommerferien hätten wohl nicht besser starten können – jetzt muss nur noch die ein oder andere Stunde Schlaf nachgeholt werden. Ein Dank gelte nochmals allen Betreuern und Helfern sowie dem bewährten „Chef de cuisine“ Arndt Preußer, ohne den das Zeltlager wohl nur halb so genüsslich verlaufen wäre.

Was macht die Feuerwehr? - Diese Frage stellten sich am Montag die Neesbacher Kindergarten-Kids bei der diesjährigen Brandschutzfrüherziehung.

Unter dem Motto „Selbermachen und ausprobieren“ lernten die Kids nicht nur die Geschichte und Organisation der Feuerwehr kennen, sondern besichtigten auch das Feuerwehrhaus, fuhren im Feuerwehrauto und probierten sich am Schlauchwickeln. Die Vorschulkinder lernten darüber hinaus, was zur persönlichen Schutzausrüstung eines jeden Feuerwehrmannes gehört, wie sie richtig einen Notruf abgeben und wie sie sich bei einem Brand verhalten sollen.

Ein Highlight war am Nachmittag die Vorführung der Fettexplosion und das Löschen eines brennenden Papphauses, das die Männer und Frauen der Wehr extra für die Kinder gebaut hatten. Mit sichtbarem Spaß löschten die Kinder das brennende Haus mit der Kübelspritze.

Die jährliche Brandschutzfrüherziehung durch die Hünfeldener Feuerwehren hat zum Ziel, die Kinder auf Brandgefahren aufmerksam zu machen und ihnen zu vermitteln, wie diese richtig einzuschätzen sind. Zudem wird den Kindern gezeigt, wie sie einen Brand richtig melden und wie sie sich in Sicherheit bringen können.

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Kinderfeuerwehrtag in Werschau

"Die Monster kommen, rette sich wer kann!"

So lautete das Motto des Kinderfeuerwehrtags, der in diesem Jahr in Werschau stattfand. Rund 350 Kids aus dem ganzen Landkreis Limburg-Weilburg kamen. „So viel Kids hatten wir noch nie “ verkündete stolz die Organisatorin bei der Begrüßung.

Mit sieben Gruppen war die Kinderfeuerwehr Hünfelden vollständig vertreten. Rund 60 Nachwuchs-Feuerwehrmänner und -frauen und ihre Betreuer aus Hünfelden tobten und spielten an den verschiedenen Aktionsangeboten, die Team-Gedanke, Feuerwehr oder Monster als Fokus hatten.

Beim abschließenden Entenrennen im Wörsbach gewann die Mensfelder Ente den überragenden ersten Platz. Dank der guten Organisation durch den Kreisfeuerwehrverband hatten die Kinder einen rundum aufregenden Nachmittag.

Hast du auch Lust bei der Kinderfeuerwehr mitzumachen? Bist Du 6 Jahre oder älter? Dann informiere Dich auf www.feuerwehr-huenfelden.de. Hier findest Du zu jedem Ortsteil Deinen Ansprechpartner. Rainer, Marina, Katja, Lisa, Ramona, Julia oder Frank freuen sich auf Dich.

 

Dauborn

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mensfelden

In der Gemeinde Hünfelden ist die Feuerwehr beauftragt die Hydranten zu ihrer Sicherheit zu prüfen. Damit diese im Ernstfall ordnungsgemäß funktionieren. Da es in Hünfelden sehr viele Hydranten gibt werden jedes Jahr Hydrantenprüfungen in entsprechenden Intervallen durchgeführt. Auch diese Tätigkeit der freiwilligen Feuerwehr ist freiwillig und ehrenamtlich. Die Prüfungen finden teilweise in den Abendstunden, aber auch am Wochenende statt.

Wenn eine Hydrantenprüfung durchgeführt wird, wird über den Tag hinaus an verschiedenen Orten Wasser abgegeben, um die Leitungen zu spülen oder auch wenn nötig den Hydranten selber zu spülen, falls es nicht möglich ist, das Standrohr dicht zu befestigen.

Spülung der Leitung des HydrantenUm das Standrohr sauber zu setzen musste hier aus dem Hydrant erst der Dreck heraus gespühlt werden.

Neben den Hydranten werden auch die Schilder überprüft. Sind sie überhaupt vorhanden? Stimmen die Informationen, sind sie leserlich oder sind sie vielleicht verdeckt oder sogar nicht auffindbar. Die Schilder sind sehr wichtig. Sie zeigen den Einsatzkräften den Standort des Hydranten an. Dieser kann unter Umständen zugewachsen oder mit Schnee ,Schotter oder Laub verdeckt sein.

Ist das Hydranten Schild noch erkennbar ?

Wichtige Hinweise für die Bevölkerung:

  • Wir bitten die Verkehrsteilnehmer und Verständnis und Rücksicht während der Überprüfung, da sich viele Hydranten auf der Fahrbahn befinden.
  • Sollte ein Hydranten Hinweisschild von Bewuchs aus Ihrem Grundstück verdeckt sein, bitten wir um Entfernung dessen damit es wieder gut Sichtbar und leserlich ist.
  • Wenn Ihnen auffällt, dass ein Hydranten Hinweisschild defekt ist, oder gar fehlt, sollten Sie dies der Wehrführung der örtlichen Feuerwehr mitteilen. (Rufnummern stehen im Mitteilungsblatt)