Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Zum Teil werden durch die Länder in Gebieten, bzw. in der Umgebung von Einrichtungen mit besonderem Gefahrenpotential (Hochwassergebiete, Kernkraftwerke, Chemiewerke) für die Alarmierung der Bevölkerung auch Sirenen eingesetzt.
Bundeseinheitliche Sirenensignale und bundeseigene Sirenen gibt es aber seit dem Abbau des alten Zivilschutz-Sirenennetzes nicht mehr.
Es ist Sache der zuständigen Katastrophenschutzbehörden der Länder, in der Regel die Kreise und kreisfreien Städte, die Nutzung und die Bedeutung ihrer Sirenen für die örtliche Alarmierung und Warnung festzulegen.
Für die Alarmierung der Einsatzkräfte der Feuerwehren wird bundesweit in der Regel das Feuerwehrsignal „zweimal unterbrochener Dauerton von 1 Minute“ verwendet. Dieses Sirenensignal richtet sich nicht an die Bevölkerung. Anders das Sirenensignal „Einminütiger Heulton“, das die Bedeutung hat, „Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten“. Es richtet sich an die Bevölkerung in Gebieten mit besonderem Gefahrenpotential, ist aber nicht bundesweit vorhanden. Teilweise hat dieses Signal je nach dem örtlichen Gefahrenrisiko auch eine spezielle Bedeutung, z.B. "Sofort Türen und Fenster schließen, Aufenthalt im Freien vermeiden, Radio einschalten und auf Durchsagen achten!"
Die Auslöseverantwortung und die Festlegung der Bedeutung für diese Sirenensignale liegt bei den Kreisen, z.T. auch den Gemeinden. Die Gemeinden legen auch die periodischen
Funktionstests für diese Sirenen fest. In der Regel informieren sie von Zeit zu Zeit die Bevölkerung in Broschüren oder in ihren Internet-Auftritten über die in ihrem Zuständigkeitsbereich benutzten Sirenensignale und deren Bedeutung. Auskunft geben auch die zuständigen Landratsämter.

Quelle: http://www.bevoelkerungsschutz-portal.de/SharedDocs/FAQs/BVS/DE/Kriko_7.html

Am Samstag den 07. Oktober findet am Nachmittag eine Überprüfung aller Hünfeldener Sirenen statt.

Sirenen gibt es in Hünfelden in jedem Ortsteil und dienen neben der Alarmierung der Feuerwehren auch der allgemeinen Warnung der Bevölkerung bei größeren Schadensereignissen.

Am Dienstag, den 29.08.2017, haben die FF-Kirberg und FF-Ohren eine Angriffsübung in der Gerhard-von-Dietz-Straße in Kirberg durchgeführt. Angenommen war ein Brand in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses mit 14 Wohnungen. Besondere Merkmale an diesem Gebäude sind die Lage und die Möglichkeiten für die Anfahrt aller Einsatzkräfte. Durch beengte Verhältnisse kann nicht bis an das Gebäude herangefahren werden. Somit mussten die Aktiven jedes Gerät zum Gebäude tragen.

Zwei Trupps unter Atemschutz sind eingesetzt worden, um die Tiefgarage nach Personen abzusuchen und die Brandbekämpfung durchzuführen. Gleichzeitig wurden zwei Fahrzeuge damit beauftragt, eine Wasserversorgung aus dem Weiherweg aufzubauen, da sich die Wasserversorgung an dieser Stelle schwierig gestaltet. Nach dem Verlegen von ca. 300m Schlauch konnte die Wasserversorgung sichergestellt werden, sodass in einem Realeinsatz die Brandbekämpfung von zwei unterschiedlichen Punkten aus erfolgen kann.

In der Tiefgarage wurden zwei verletzte Personen durch die Atemschutztrupps gefunden und der Brand gelöscht. Die weiteren Kräfte der FF-Kirberg und FF-Ohren haben erfolgreich die Wasserversorgung sichergestellt und gezeigt, dass auch im Realeinsatz ein solches Szenario abzuarbeiten ist.

Die Feuerwehren Kirberg und Ohren bedanken sich bei der Amadeus Immobilien GmbH für die Bereitstellung des Gebäudes und bei der Unterstützung der Übung. Für die Einsatzabteilungen der FF-Kirberg und FF-Ohren war die Übung sehr interessant; auch unter den erschwerten Bedingungen.

(Text/Fotos: Bastian Buchmann, FF Kirberg)

Am Samstag, den 23. September bekam die neunköpfige Gruppe der Jugendfeuerwehr Kirberg in Dillenburg nach erfolgreichem Absolvieren eines fünfteiligen Wettkampfes die Leistungsspange verliehen.

Ebenso konnten zwei Jugendliche aus Ohren und Nauheim die Leistungsspange erlangen.

Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr fordert diverse Talente von den Jugendlichen: Schnelligkeit und Ausdauer, Kraft und Geschick, Teamfähigkeit und individuelles Können aber auch feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen sollen an den Tag gelegt werden. Bereits Wochen zuvor trafen sich die neun Jugendlichen mit ihren Betreuern daher regelmäßig zum Üben. Das Team muss fünf völlig verschiedene Aufgaben bewältigen: Bei der Schnelligkeitsübung wird verlangt, eine Leitung aus 8 Feuerwehr C-Schläuchen in maximal 75 Sekunden zu legen. Geschicklichkeit ist darüber hinaus von Nöten, denn es darf keine einzige Verdrehung in der Schlauchleitung zu finden sein.

Kraft wird anschließend beim Kugelstoßen gefordert: In Summe müssen die neun Teilnehmer eine Reichweite von 55 Metern erreichen, jeder darf die Kugel dabei nur einmal stoßen. Die dritte Aufgabe stellt ein Staffellauf über eine Strecke von 1.500 Metern dar, auch dabei ist die Zeit strikt bemessen: Kaum mehr als 4 Minuten ist die Vorgabe, die eingehalten werden muss – die Ausdauer der Teilnehmer ist hier gefragt. Feuerwehrtechnik und Teamfähigkeit werden im Anschluss beim Löschangriff verlangt. Dabei wird Wasser aus einem fiktiven offenen Gewässer entnommen und eine praktische Löschübung mit drei Strahlrohren aufgebaut. Abschließend wird das theoretische Wissen der individuellen Teilnehmer gefordert – Fragen zur Organisation, Ausrüstung und Löschmitteln der Feuerwehr, zur Unfallverhütung aber auch zur Gesellschafts- und Jugendpolitik müssen die Teilnehmer sich stellen. Für besonders gelungenes Abschneiden werden bei den Aufgaben zusätzliche Punkte vergeben.

Insgesamt 19 Mannschaften stellten sich in Dillenburg dieser Herausforderung. Mindestens 10 Punkte mussten hier gesammelt werden, um die Auszeichnung der Leistungsspange am Ende des Tages zu erhalten. Die Kirberger zeigten sich im Wettkampf besonders bei dem Löschangriff stark, eine Übung wie sie auch in ähnlicher Form wenige Wochen zuvor – in anderer Besetzung – auf den Hessenmeisterschaften der Jugendfeuerwehren erfolgreich durchgeführt wurde.

Somit war eine gute Grundlage geschaffen, um bei der Siegerehrung nicht lange bangen zu müssen – neun erfreute Gesichter durften die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr, die Leistungsspange, am Nachmittag entgegen nehmen. Die Jugendlichen werden mit diesem Abzeichen dafür ausgezeichnet, dass sie schon frühzeitig Verantwortung und Pflichten übernehmen und sich zur praktischen Hilfstätigkeit am Mitmenschen vorbereiten. Die höchste Stufe in der Jugendfeuerwehrkarriere haben sie nun erreicht. Jetzt dürfen sie nach vorne blicken mit dem Wissen, gut vorbereitet für baldige Aufgaben in der Einsatzabteilung zu sein.

Zur gemeinsamen Müllsammelaktion trafen sich die Jugendfeuerwehr und die Kinderfeuerwehr Dauborn am Samstag, den 16.09.2017. Nach dem diesjährigen Dauborner Markt, der durch den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dauborn 1906 ev. ausgerichtet wurde, haben die Jugendlichen und Kinder mit ihren Betreuern die Natur „Rund um den Marktplatz“ in Dauborn vom Unrat befreit. Alle Helfer waren mit Spaß und Eifer dabei. Nach getaner Arbeit wurden alle mit einem Eis belohnt.

Im Anschluss besuchte die Jugendfeuerwehr noch den Aktionstag der Feuerwehr Limburg zum 150-jährigen Jubiläum. Dabei haben die Jugendlichen u.a. Feuerwehrfahrzeuge besichtigt und bei Schauübungen zugesehen.

Wer bereits 10 Jahre alt ist, ist herzlich eingeladen montags von 18:00 bis 19:30 Uhr bei der Jugendfeuerwehr zu einer Schnupperteilnahme vorbeizuschauen. Christoph Spang ist der Ansprechpartner der Jugendfeuerwehr und unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Katja Krebs betreut die Kinderfeuerwehr und Sie erreichen sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Wir laden alle Kinder zwischen 6 und 9 Jahren herzlich zu unseren Treffen alle 3 Wochen samstags von 10:00 - 11:30 Uhr ein. Das nächste Treffen findet am 30.09.2017 im Gerätehaus Dauborn statt.

Wir freuen uns auf Euch.