Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Mit Unterstützung der Gemeinde Hünfelden ist es der Hünfeldener
Einsatzabteilung möglich, das Schwimmbad in Kirberg ab diesem Mittwoch
für Aquafitness zu nutzen.

Obwohl oft belächelt, handelt es sich bei Aquafitness um ein Training
im Bereich Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer. Durch die Übungen im
Wasser mit und ohne Geräte, werden Arme, Beine, Gesäß und Rumpf
trainiert. Hierbei hilft der Wasserwiederstand und -auftrieb, so dass
das Training noch intensiver wird.

Die erste einstündige Trainingseinheit für die Freiwilligen der
Hünfeldener Einsatzabteilung ist am Mittwoch, den 06.05.2015 ab 19:45
Uhr.

Danach findet das Aquafitness jeden Mittwoch zur gleichen Uhrzeit statt.
Für das Training wird nur Schwimm- und Duschzeug benötigt.

 

Nachdem der Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius die Beschlussfähigkeit der Versammlung festgestellt hatte, gab er seinen Bericht über das zurückliegende Jahr 2014 vor der Versammlung ab.

Vieles gab es zu berichten … so z.B. die Einsatzstärke der Wehren, den Ausbildungsstand mit all den praktischen und theoretischen Übungen und nicht zuletzt die Einsätze, die die Einsatzkräfte zu bewältigen hatten. Insgesamt waren dies über 22.400 Stunden im Jahr 2014.

Aber auch die Anschaffungen und die damit verbundenen Ausgaben waren Themen seines Jahresrückblickes. „… In Zeiten von Personalnöten und knapper werdender finanziellen Mittel, müssen optimale Lösungen für unsere Bedürfnisse und Anforderungen geschaffen werden“, so Crecelius.

Die Zusammenarbeit der Gemeindegremien mit den Verantwortlichen der Feuerwehren sei sehr wichtig. Die Freiwillige Feuerwehr könne nicht mit Vereinen verglichen werden; sie sind eine öffentlich rechtliche Abteilung der Kommune.

Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer begrüßte die Feuerwehrkameradinnen und –kameraden mit einem Zitat von Theodor Heuss: „Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt unserer Gesellschaft. Solange es noch Menschen gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt.“

In Zahlen ausgedrückt waren dies insgesamt 70 Einsätze und 18 Brandsicherheitsdienste, die die Freiwillige Feuerwehr im vergangenen Jahr für unsere Gemeinde geleistet hat. Rechnet man die Gesamtstundenzahl aller Aktivitäten der Feuerwehren im Jahr 2014 um, kommt man auf 933 Tage die die Wehren theoretisch im 24 Stunden-Modus in das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger investiert haben.

Eine Leistung, die finanziell nicht getragen bzw. abgedeckt werden könnte.

Ein herzliches DANKESCHÖN sprach die Bürgermeisterin all denen aus, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit engagieren.

Einen ganz besonderen Dank sprach sie Herrn Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius aus, für den die Feuerwehr ein Teil seiner Familie sei.

Anschließend gaben der Hünfeldener Jugendfeuerwehrwart, Oliver Ronshausen, sowie der Zugführer des Katastrophenschutzzuges, Stefan Preußer, der Atemschutzverantwortliche Diethard Hofmann, der Leiter der Technischen Einsatzleitung, Thorsten Müller und Arndt Preußer zur Imagekampagne – welche Hünfelden weit zum vollen Erfolg führte - ihren Bericht zum abgelaufenen Jahr ab.

Für den Landkreis Limburg-Weilburg richtete die Kreisbeigeordnete Doris Reifenberg herzliche Grüße an alle Einsatzkräfte der Feuerwehr und überbrachte gleichzeitig mehrere Brandschutzehrenzeichen in Gold (für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst) und Silber (für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst) mit.

Auch Herr Kreisbrandmeister Mathias Dietz überbrachte kameradschaftliche Grüße im Namen der Brandschutzaufsicht des Landkreises und des Kreisfeuerwehrverbandes. Auch in diesem Jahr konnten wieder viele Kameradinnen und Kameraden mit dem Feuerwehrleistungsabzeichen ausgezeichnet werden, was Herr Dietz gerne übernahm.

Im Einzelnen wurden folgende Ehrungen und Ernennungen vorgenommen:

Die Auszeichnung mit dem Silbernen Brandschutz-Ehrenzeichen erhielten:    

                        Lars Schmidt, Bernhard Stein, Stefan Wagner und Martin Heublein;

mit dem Goldenes Brandschutz-Ehrenzeichen wurdenausgezeichnet:

Frank Seel, Mensfelden und Reiner Klimmek.

von links: Stefan Wagner, Martin Heublein, Lars Schmidt, Kreisbeigeordnete Doris Reifenberg, Bernhard Stein, Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, Rainer Klimmek

und Frank Seel

Mit einer Anerkennungsurkunde und -prämie des Landes Hessen wurden geehrt:

für 10 Jahre

                        Tim Hannappel, Stefan Preußer, Carolin Wagner,

für 20 Jahre

Heiko Crecelius, Tobias Dörner, Bernhard Stein, Stefan Wagner,

für 30 Jahre

Volker Conrad, Gabi Brumm, Jürgen Lang, Arndt Preußer,

                        für 40 Jahre

Reinhold Frosch, Rainer Klimmek, Klaus-Peter Müller, Dieter Schmidt,
Frank Seel   

von links: Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, Jürgen Lang, Frank Seel, Dieter Schmidt, Gabi Brumm, Volker Conrad, Klaus-Peter Müller, Heiko Crecelius, Rainer Klimmek, Stefan Wagner, Arndt Preußer, Tim Hannappel, Tobias Dörner, Stefan Preußer, Bernhard Stein, Caroline Wagner, Reinhold Frosch, Gemeindebrandinspektor Michael Crecelius.

Befördert wurden

zum Brandmeister: Oliver Ronshausen, Lars Schmidt, Andreas Weilnau, Jens Reichardt, Jan Barwig

zum Hauptbrandmeister: Thorsten Müller, Mario Bauer, Jürgen Lang,
Arndt Preußer

von links: Jürgen Lang, Mario Bauer, Oliver Ronshausen, Lars Schmidt, Jens Reichardt, Andreas Weilnau, Arndt Preußer, Jan Barwig, Thorsten Müller und Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer

Für 30 Jahre Zugehörigkeit beim Nassauischen Feuerwehrverband wurde

                        Helmut Ott geehrt und

für 10 Jahre ehrenamtlichen Dienst beim Kreisfeuerwehrverband wurde

                        Gabi Brumm ausgezeichnet.

 

Das Feuerwehrleistungsabzeichen konnten folgende Einsatzkräfte in Empfang nehmen:

Eisern:          Natalie Hilfrich,

Bronze:         Björn Schwenk, Jasmin Schwenk, Robert Kilian

Silber:           Till Wenzhöfer

                                                          

Gold 5:          Jens Reichardt

von links: Jens Reichardt, Helmut Ott, Robert Kilian, Gabi Brumm, Till Wenzhöfer, Natalie Hilfrich, Björn Schwenk, Jasmin Schwenk, Jens Reichardt, Kreisbeigeordnete Doris Reifenberg, Kreisbrandmeister Mathias Dietz, Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer

Vorsicht!

Falsche Rauchmelder Kontrolleure!

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

uns wurde gemeldet, dass in Hünfelden Personen unterwegs sind, die sich als Prüfer für Rauchmelder ausgeben und Bußgelder verhängen wollen, wenn diese nicht angebracht sind und anschließend Rauchmelder verkaufen wollen.

Dies ist nicht rechtmäßig und es besteht kein gesetzlicher Auftrag hierfür!

Rauchmelder sind in Hessen zwar seit dem 01.01.2015 für alle Häuser gesetzlich vorgeschrieben, es sind derzeit jedoch weder Institutionen noch Privatpersonen berechtigt, ohne Auftrag und gegen den Willen des Wohnungsinhabers zu Kontrollzwecken die Wohnung zu betreten.

In solchen Fällen empfehlen wir den Betroffenen die Polizei zu verständigen.

Unser Rat: Misstrauen Sie grundsätzlich allen „Geschäften“ die an der Tür gemacht werden.

Schon traditionell wurden am vergangenen Samstag in ganz Hünfelden die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt.

Die Jugendfeuerwehren der jeweiligen Ortsteile waren mit Eifer dabei. Sie wurden dabei von ortsansässigen Landwirten und deren Landmaschinen unterstützt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dafür.

Die gesammelten Spenden für die Jugendfeuerwehr kommen ausschließlich der Jugendarbeit in den Feuerwehren zu Gute. Auch hier ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

Nachdem alle Bäume eingesammelt wurden, wurde sich gestärkt und am großen Feuer gewärmt.

„Ankommen statt Umkommen“ heißt es auf Imageplakaten der Unfallkasse,
die auch der Versicherungsträger der Freiwilligen Feuerwehren ist.

Regelmäßig fahren Hünfeldener Einsatzkräfte mit den Einsatzfahrzeugen nach Gründau – Lieblos zum Fahrsicherheitstraining.

Auf dem ADAC Trainingsgelände bekommen die Einsatzkräfte zu spüren, wie sich ein schwere Einsatzfahrzeug in schwierigen Situation verhält und wie man es unter Kontrolle hält.

Gerade Einsatzfahrten erfordern höchste Konzentration und Übung. Die Fahrzeuge sind meist viel schwerer und verhalten sich vor allem mit Wasser an Bord wesentlich anders, als ein herkömmliches privates Fahrzeug.

Auch in 2014 konnten mehrere Fahrer erfolgreich geschult werden.


TSF-W aus dem Ortsteil Mensfelden bei Vollbremsung auf nasser Fahrbahn