Freiwillige Feuerwehr Hünfelden

Pünktlich um 10.30 Uhr startete der 4. Burg-Run in Merenberg.
8 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hünf. Nauheim stellten sich der Aufgabe, die 285m vom Brunnen bis zum Schlossberg schnellst möglich zu erklimmen.


Trotz Nieselregen und kühlen Temperaturen waren alle 8 aber voll motiviert. Die mitgereisten Fans warteten gespannt im Ziel auf die völlig ausgepumpten Läufer und belohnten sie mit viel Applaus.
Kurz vor Schluss bildete sich dann eine weiter Gruppe von 4 Läufern mit dem Kameraden Moritz Geis aus Neesbach, Lukas Formanski sowie Uwe Nemetz und Nico Losert die die Strecke dann ein zweites Mal bewältigten.
Alle waren von der Veranstaltung begeistert und wollen im nächsten Jahr wieder an den Start gehen.

 

Auch in diesem Jahr besuchte die Kinderfeuerwehr aus Nauheim wieder das Kürbisfest in Mensfelden. In 3 Gruppen aufgeteilt hatten wir viel Spaß das Rätsel im Maislabyrinth zu lösen.

Zum Einstieg in die Herbstferien übernachteten wir im Feuerwehrgerätehaus. Nachdem wir uns mit unserer selbstgemachten Pizza gestärkt hatten, wurden Kürbisse geschnitzt. Um 21 Uhr startete unsere Nachtwanderung durch die Straßen Nauheims auf welcher wir sogar einen Igel bewundern durften, der seine abendliche Runde zog. Im Gerätehaus wieder angekommen machten wir es uns auf unseren Betten gemütlich und haben noch einen Film geschaut.
Am nächsten Morgen wurde gemeinsam gefrühstückt, das Lager abgebaut und noch ein paar Spiele gespielt bis dann um 10 Uhr leider schon wieder alles vorbei war und unsere Eltern kamen, um uns abzuholen.

Du bist zwischen 6 und 10 Jahre alt und hast auch Lust zur Kinderfeuerwehr zu kommen? Dann informiere dich bei Julia Höfle (0175/7518542). Wir freuen uns auf dich!

Wir appellieren an Eigentümer von Wohnimmobilien: Eigentum verpflichtet Rauchmelder nicht nur installieren, auch regelmäßig überprüfen.

Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Anlässlich des Aktionstages weist die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ alle Haus- und Wohnungseigentümer in Hünfelden darauf hin, die gesetzliche Rauchmelderpflicht umzusetzen. Neben der korrekten Installation gehört dazu auch die regelmäßige Wartung der Rauchmelder. Das gilt für das Eigenheim und selbstgenutzte Eigentumswohnungen wie für vermietete Immobilien. Eigentümer sind verpflichtet, die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen. (Diese mietrechtliche Pflicht gilt laut Initiative „Rauchmelder retten Leben“ bundesweit. Damit verdrängt sie in bestehenden Mietverhältnissen anderslautende Regelungen in einzelnen Landesbauordnungen zur Zuständigkeit von Mietern für die Wartung von Rauchmeldern.)

Rauchmelder retten Leben

„Aus der Praxis wissen wir, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen“, erklärt Gemeindebrandinspektor Mario Bauer und ergänzt: „Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod. Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach zwei Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.“

Tipps zur Wartung und Alarm-Beispieltöne
Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ abrufbar. Sie helfen, Verbraucher gezielt aufzuklären und verhindern Falschalarme und somit Fehlfahrten der Feuerwehr. Manchmal werden wir alarmiert, obwohl es nicht brennt, sondern der Rauchmelder beim Nachbarn einfach nur piept, weil die Batterie leer oder verdreckt ist. Dabei ist es ganz einfach, Alarmtöne von Warntönen oder gar einem Wecker oder einer Tiefkühltruhe zu unterscheiden“, meint Bauer und empfiehlt Verbrauchern, die auf der Website hinterlegten Beispieltöne anzuhören. So können sie sicher feststellen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht werden muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt.

Hinweise zur Rauchmelderpflege und verschiedene Beispieltöne sind verfügbar unter: www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelder-pruefen

Den Rauchmeldertag gibt es seit 2006. Sein Motto lautet: „Freitag der 13. könnte Ihr Glückstag sein“. Im kommenden Jahr findet der Rauchmeldertag am 13. April und 13. Juli statt.

Am Dienstag, dem 10.10.2017, wurden die Wehren der Hünfeldener Ortsteile Kirberg, Ohren, Dauborn und Neesbach zu einem simulierten Brand mit vermissten Personen im „Alten Rathaus“ von Kirberg alarmiert. In dem 1610 gebauten Gebäude befinden sich ein Museum, das Standesamt, eine Bank und Räumlichkeiten von vier Vereinen. Zur Übung wurde auf engem Raum ein Szenario größeren Umfangs inszeniert, bei dem eine schnelle und effektive Zusammenarbeit sehr vieler Einsatzkräfte erforderlich ist, um Menschenleben zu Retten, den Brand zu Bekämpfen und benachbarte Gebäude zu Schützen.

Nach der Alarmierung gegen 20 Uhr trafen die Einsatzkräfte der vier Ortsteile in kürzester Zeit an der baulich bedingt engen Einsatzstelle im alten Ortskern von Kirberg ein. Zwei Personen kamen dem erkundenden Gruppenführer direkt in die Arme gelaufen und berichteten panisch von mehreren vermissten Personen, welche sich noch im brennenden Gebäude aufhalten sollen. Rauch quoll bereits aus den Fenstern, Feuerschein war im ersten Obergeschoss zu sehen und Hilferufe aus einem Fenster zu hören. Eine schnelle Rettung der Personen war geboten.

Unter der Leitung des ersten eingetroffenen Gruppenführers aus Kirberg wurden im Abschnitt "Innenangriff" insgesamt vier Trupps aus Kirberg und den nachrückenden Kräften aus Dauborn unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um die vermissten Personen aufzuspüren und den Brand im Innenraum zu bekämpfen. Nur durch den Einsatz der beiden Wärmebildkameras konnten die Personen im verrauchten, dunklen Gebäude zügig gefunden werden. Zur Absicherung der im Gebäude befindlichen Atemschutztrupps stand zusätzlich noch ein Sicherheitstrupp zur Verfügung.

Währenddessen wurde ein Löschangriff von außen aufgebaut, um sowohl das in Brand stehende Gebäude zu löschen, als auch benachbarte Gebäude in der engen Bebauung zu schützen. Der Gruppenführer der anrückenden Wehr aus Dauborn übernahm den Abschnitt "Riegelstellung" und baute gemeinsam mit den Kräften aus Neesbach einen gebäudeumfassenden Löschangriff mit 4 Strahlrohren auf.

Da die Menge des aus dem Hydrantennetz entnommenen Löschwassers aufgrund der Revision des Hochbehälters begrenzt ist, war es erforderlich eine alternative Wasserentnahmestelle zu finden, um die Wasserversorgung langfristig in größerem Ausmaß zu ermöglichen. Dazu wurde in einem weiteren Abschnitt "Wasserversorgung" die Saugstelle in der etwa 200m entfernten Limburger Straße herangezogen und mit Hilfe der Einsatzkräfte aus Ohren eine lange Schlauchleitung bis zum Einsatzobjekt verlegt.

Auf dem Hof des nahegelegenen roten Kreuzes wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet. Dort waren bereits Kräfte des roten Kreuzes aus Hünfelden eingetroffen, um die sechs verletzten Personen zu betreuen und bestmöglich zu versorgen, bis der Rettungsdienst dort eintraf.

Weitere Aufgaben für die Einsatzkräfte war die Bereitstellung eines zweiten Rettungsweges durch die Vornahme der Steckleiter, die Beleuchtung der Einsatzstelle sowie die Verkehrsabsicherung und das Absperren des Verkehrs in der Burgstraße. Außerdem wurde durch den ELW 1 (Einsatzleitwagen) eine Einsatzdokumentation betrieben, ein digitales Funknetz als Mittelpunkt der eigenständigen Einsatzgruppe (EG 8) aufgebaut und die Kommunikation mit der zentralen Leitstelle in Limburg durchgeführt. Die Führung der Übung von über 50 Rettungskräften in vier Abschnitten mit drei Funkgruppen durch den Einsatzleiter war nur mit dem Führungsmittel ELW 1 möglich. Das Fahrzeug wurde durch zwei Kameraden aus Heringen neben der Apotheke in Kirberg aufgebaut.

Nach gut 90 Minuten war die Übung erfolgreich beendet, alle vermissten Personen konnten dem Rettungsdienst übergeben werden. Es zeigte sich, dass die schnelle und effektive Zusammenarbeit der Hünfeldener Wehren bei einem solchen Szenario von großer Wichtigkeit ist. Die Einbindung und der Austausch von Feuerwehrkräften aus verschiedenen Ortsteilen zu schlagkräftigen taktischen Einheiten, wie es besonders bei Tageseinsätzen der Fall ist, muss noch intensiver geübt werden. Außerdem wurden bei der Übung erhebliche Mängel bei der Nutzung des Digitalfunks festgestellt, welche deutlich machen, wie wichtig die Nachrüstung der Basisstation im Bereich Hünfelden ist. Schließlich wird die Aus- und Fortbildung der Personen, welche mit dem Aufbau der Führungsstrukturen (Abschnittsbildung, Einsatzleitung) und der Nutzung der Führungsmittel (ELW 1) beauftragt sind, eines der wichtigen Übungsziele in naher Zukunft sein.

Am 10. Oktober findet ab ca. 20:00 Uhr eine größere Übung im alten Ortskern in Kirberg statt.

Hierbei wird es im Bereich "alten Rathaus" zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Anwohner werden um Verständnis für die temporäre Licht- und Geräuschbelastung gebeten.